Montag, 3. September 2007

Vergebung



Wer nicht vergeben kann, der kann auch nicht lieben.
Wir können nicht mit der Feindesliebe beginnen,
wenn wir nicht begreifen, dass wir denen immer wieder vergeben müssen, die uns beleidigen und verfolgen.

Wir müssen auch begreifen, dass Vergebung nur von dem
ausgehen kann, dem Böses getan wurde. Der Übeltäter kann um
Vergebung bitten. Er kann zur Besinnung kommen wie der verlorene
Sohn, der reumütig zurückkehrte ud sich von ganzem Herzen nach
Vergebung sehnte. Aber nur der beleidigte Nachbar, der liebende Vater daheim können Vergebung gewähren.

Wenn wir vergeben, so bedeutet das nicht, dass wir so tun,
als wäre nichts geschehen, oder daß wir eine böse Tat nicht mehr beim Namen nennen. Vielmehr bedeutet es´, dass eine böse Tat nicht mehr als Schranke die Verbindung stört.

Vergebung ist ein Katalysator, der die notwendige Atmosphäre für einen neuen Anfang schafft.

Vergebung ist das Abnehmen einer Bürde, das Löschen einer Schuld.

Vergebung bedeutet Aussöhnung, Wiederzusammenkommen.

- Martin Luther King Jr.

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