
Eines Tages wird alles anders.
Denn jeder Tag hat sein Ende, so wie jeder Tag einmal beginnen muss. Welcher Tag nun enden wird in Ewigkeit, weiß niemand außer der, der diesen Tag dazu bestimmt hat. Kein Auge kann ermessen, wie groß das Geschehen sein wird und kein Herz kann erfassen, welche Gefühle dort erscheinen werden.
Was mein Herz erfasst, ist, dass dies das Ende einer langen Zeit sein wird und der Anfang einer Ewigkeit. Und was mein Herz begreift, ist, dass es das Ende einer Gesellschaft sein wird, die auf Spaß, Geld, Macht und Egoismus aufbaut und der Anfang einer Gesellschaft, die uns so noch nicht bekannt ist.
Für uns heißt das, dass wir uns beugen vor dem, was höher ist, als wir. Und dass wir sehen und erkennen, wie wir uns darauf einstellen. Es gilt die Werte zu begreifen, die uns zu einem wahren Weg führen. Denn ein wahrer Weg führt an ein Ziel, aber ein falscher Weg führt nirgendwohin, also ins Nichts und weg von Gott.
Die Werte des wahren Weges sind aber Ernsthaftigkeit im Glauben, Großzügigkeit, Demut und Nächstenliebe. So strebt der wahre Weg gegen diese Welt und obwohl er ein Ziel hat, wird es ein schwieriger Weg sein. Denn die Welt verachtet diesen Weg und schmückt ihn mit Spott und Dornen. Viele haben nun Angst diesen Weg offen zu gehen und verbergen sich, gehen ihn nur im Geheimen und laufen bei Tage abseits des Weges. Der Weg ist aber öffentlich. Und im Verborgenen kommt man nur langsam voran.
Nun, so ist Beliebtheit eine schöne Sache, die gerne falsch interpretiert wird. Die Wanderer des schmalen Weges, wie er auch genannt wird, denken, dass Nächstenliebe und Demut zu Beliebtheit führen müsste und fangen an danach zu streben. Doch wer ernsthaft nach dem Ziel des Weges strebt kann nicht verlangen von dem geachtet zu werden, der in jede Richtung gehen will, außer in die des Zieles.
Es ist normal, das wer den Weg verschmäht, auch den Wanderer nicht annimmt, egal wie freundlich und gut dieser ist.
Für uns heißt das, dass wir uns nicht schämen brauchen, wenn wir nicht geachtet werden, nein, dies sollte uns in unserem Weg bekräftigen. So freute sich einst ein Wanderer, dem vor Gericht verboten wurde den Weg offen und frohen Mutes zu gehen, darüber, dass dies ihm widerfuhr, denn er sah es als ein Zeichen, dass er den Weg ernsthaft verfolgte. Dieser sollte uns ein Vorbild sein. Denn auch er ging den Weg früher im verborgenen. Er behauptete sogar, er hätte diesen Weg nie gesehen. Doch der Weg selbst veränderte ihn und gab ihm Kraft. Den der Weg ist zugleich ein Pfad, eine Prüfung und ein Trost für die, die auf ihm müde sind. Und letztendlich ist der Weg nichts anderes als eine Person, in der alles anfing, alles endet und zuletzt in ewigem Leben gerettet wird: Jesus Christus, Gottes Sohn.
- August Danuliv
(Ein Beitrag von Jens W.)
